Traisental-Radweg, © Mostviertel Tourismus, weinfranz.at

Sehenswertes entlang der Strecke

Entlang des Traisental Radwegs befinden sich viele sehenswerte Stifte und Kirchen

Stift Melk

Stift Melk, ein prachtvoller Barockbau, gilt seit mehr als 900 Jahren als geistliches und kulturelles Zentrum des Landes. Besonders sehenswert sind der Marmorsaal, die Bibliothek, die Altane mit Blick auf die Donau sowie die hochbarocke Stiftskirche. Interessant gestaltete Museumsräume zeigen die Geschichte und Gegenwart des Klosters. Außerdem: Stiftspark mit barockem Pavillon, Benediktusweg, „sprechendem Steinen“ und Paradiesgärtlein.

Mai – September: 9–17.30 Uhr (Einlass bis 17 Uhr)
März/April/Oktober/November: 9–16.30 Uhr (Einlass bis 16 Uhr)
Dezember/Jänner/Februar: Besichtigungen nur mit Führung
T 02752/555-232
www.stiftmelk.at

Stift Göttweig

Barockes Benediktinerstift, wegen seiner fantastischen Lage auch „Österreichisches Montecassino“ genannt. Beeindruckend: die monumentale Kaiserstiege mit dem berühmten Fresko Paul Trogers, die Stiftskirche sowie die ehemaligen Fürsten- und Kaiserzimmer mit wechselnden Sonderausstellungen.

Ende März – Anfang November Besichtigung ohne Führung täglich 10–18 Uhr, Juni – September 9–18 Uhr (Kassaschluss 17 Uhr)
T 02732/855 81-231
www.stiftgoettweig.at

Stift Herzogenburg

Das barocke Augustinerchorherrenstift wurde 1112 von Bischof Ulrich von Passau an der Mündung der Traisen in die Donau gegründet. 1244 wurde das Stift nach Herzogenburg verlegt. Ab 1714 erfolgte durch Jakob Prandtauer und Joseph Munggenast der barocke Neubau der Stiftsgebäude. Die Stiftskirche ist der bedeutendste Bau des österreichischen Spätbarock. Die Ausstattung stammt von den Künstlern Daniel Gran, Bartholomeo Altomonte, J. J. Reßler und Martin Johann Schmidt.
Stiftsführungen täglich von April bis Oktober um 09:30, 11:00, 13:30, 15:00 und 16:30 Uhr, sonst gegen Voranmeldung.
Stiftsgasse 3, 3130 Herzogenburg
T 02782/83 11 20
www.stift-herzogenburg.at

Stift Lilienfeld

Das Stift Lilienfeld ist die größte mittelalterliche Klosteranlage Österreichs mit dem größten Zisterzienserkreuzgang und dem einzig erhaltenen Laienbrüderhaus. Das Stift besitzt kostbare Exponate wie das erste offizielle Siegel mit dem österreichischen Bindenschild sowie die kostbare Concordantiae Caritatis des Ulrich von Lilienfeld.
T 02762/524 20
www.stift-lilienfeld.at

Basilika Mariazell

Ihr heutiges Erscheinungsbild mit den beiden Barocktürmen und dem gotischen Mittelturm erhielt die Basilika im 17. Jahrhundert. 1907 wurde die Kirche vom Papst wegen ihrer großen Bedeutung als erste Kirche in Österreich als „Basilika minor“ ausgezeichnet. Ziel der Pilger ist das spätromanische Gnadenbild, die „Magna Mater Austriae“, die auch als „Magna Domina Hungarorum“ (Großherrin der ungarischen Völker) und als „Mater Gentium Slavorum“ (Mutter der slavischen Völker) verehrt wird. Die 48 Zentimeter große Skulptur aus Lindenholz befindet sich in der 1690 erbauten Gnadenkapelle, die an der Stelle der ersten „Zelle“ steht.
www.basilika-mariazell.at

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